Im bayerischen Tischtennissport liegen coronabedingt aktuell sämtliche Saisonspiele auf Eis. Und auch auf Bundesebene ist der Spielbetrieb in der 3. Bundesliga für die Damen der DJK-Landshut derzeit ausgesetzt.

Während der BTTV schon vor längerer Zeit beschlossen hat, auf eine Einfachrunde umzustellen, und nur noch die in der Vorrunde nicht gespielten Partien im Rückrundenterminplan belässt (geplante Wiederaufnahme des Spielbetriebs Anfang März), hat sich jetzt der Deutsche Tischtennisbundes (DTTB) in leicht abgewandelter Form auf eine Fortsetzung des Ligabetriebs geeinigt.

Die zur Rückrunde angesetzten Spiele werden in der dritthöchsten Spielklasse komplett aus dem Saisonprogramm gestrichen. Stattdessen werden die Spiele der Vorrunde, die bisher noch nicht durchgeführt werden konnten, auf den Zeitraum der ursprünglichen Rückrunde im Frühjahr verlegt und neu terminiert. Dies gilt natürlich nur dann, wenn die Fallzahlen an Covid19-Infektionen dies auch zulassen. Zudem soll an den bestehenden Auf- und Abstiegsregelungen festgehalten werden.

Letzteres dürfte bei den Landshuterinnen, die aktuell den vorletzten Tabellenplatz belegen, für Bauchschmerzen sorgen. Dies ist umso bitterer, da sich ihre Nummer eins kurz vor Saisonbeginn ausschließlich wegen der Pandemie aus der Mannschaft zurückgezogen hat, um in ihrer ungarischen Heimat spielen zu können. Dennoch will man in den noch ausstehenden Spielen gegen den DJK Sportbund Stuttgart, den BSC Rapid Chemnitz, den SV SCHOTT Jena, den TV 1921 Hofstetten und die NSU Neckarsulm alles versuchen, um dem drohenden Abstieg zu entrinnen.

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